Harry Hensler
Ideenwanderer. Architekt für neue Verbindungen.
Ich bin Harry Hensler – Sprecher für Demografie, Demokratie und gesellschaftliche Entwicklung sowie Projektkoordinator „Altersfreundliche Stadt Leipzig“ und verantwortlich für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit des Projekts.
Ich bin überzeugt: Der demografische Wandel ist die zentrale Zukunftsaufgabe unserer Zeit.
Er betrifft nicht nur die Frage, wie wir älter werden. Er verändert unsere Arbeitswelt, unsere Städte und Gemeinden, unser Zusammenleben, unsere Demokratie und die Art, wie wir Verantwortung füreinander übernehmen.
Ich sehe darin keine Krise, sondern eine historische Chance.
Der demografische Wandel eröffnet die Möglichkeit, unsere Gesellschaft neu zu denken – generationenübergreifend, demokratisch und nachhaltig.
Erfahrungen verbinden. Zukunft gestalten.
Ich gehöre zu einer Generation, die gesellschaftliche Veränderungen nicht nur erlebt, sondern aktiv mitgestaltet hat.
Die Aufbrüche der 68er-Bewegung, die Friedensbewegung, die Anti-Atomkraft-Bewegung und die friedliche Revolution von 1989 haben mich geprägt. Sie haben mir gezeigt, dass gesellschaftlicher Wandel dort beginnt, wo Menschen Verantwortung übernehmen und gemeinsam neue Wege gehen.
Diese Erfahrungen prägen mein Handeln bis heute.
Nicht verwalten. Gestalten.
Ich möchte Menschen, Ideen und Institutionen miteinander verbinden.
Mit Projekten wie CLEANUP Leipzig, dem Projekt „Altersfreundliche Stadt Leipzig“ und dem Aufbau des Bündnis55+ Sachsen arbeite ich daran, neue Räume für Beteiligung und gesellschaftliche Mitverantwortung zu schaffen.
Das Bündnis55+ verstehe ich als offene Dialog-, Vernetzungs- und Beteiligungsplattform. Es soll Menschen zusammenbringen, die ihre Erfahrungen, Kompetenzen und Ideen aktiv in die Zukunft Sachsens einbringen möchten – unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit, ihrem beruflichen Hintergrund oder ihrem Alter.
Dabei geht es nicht um Seniorenpolitik im klassischen Sinn.
Es geht um Zukunftspolitik.
Der demografische Wandel als Zukunftschance
Der demografische Wandel eröffnet Chancen, die wir bisher viel zu wenig nutzen.
Er ermöglicht:
- neue Formen der Bürgerbeteiligung und Mitbestimmung,
- generationenübergreifende Zusammenarbeit,
- den Erhalt von Wissen und Erfahrung,
- innovative Lösungen für Kommunen und Regionen,
- eine stärkere Vernetzung von Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft,
- neue Konzepte für Wohnen, Mobilität und Gesundheit,
- lebendige Nachbarschaften und soziale Innovationen,
- mehr Ehrenamt und gesellschaftliches Engagement,
- sowie eine Demokratie, die vom Mitmachen lebt.
Ich bin überzeugt, dass wir den demografischen Wandel nicht verwalten dürfen.
Wir müssen ihn gestalten.
Eine altersfreundliche Stadt ist eine demokratische Stadt
Das WHO-Konzept der „Altersfreundlichen Stadt“ verstehe ich deshalb ausdrücklich als generationenübergreifendes Demokratieprojekt.
Es verbindet Lebensqualität mit Beteiligung und schafft Rahmenbedingungen für alle Menschen – unabhängig vom Alter.
Dazu gehören:
- lebenswerte öffentliche Räume,
- Mobilität und Barrierefreiheit,
- gutes Wohnen,
- Respekt und soziale Inklusion,
- bürgerschaftliches Engagement,
- gesellschaftliche Teilhabe,
- Kommunikation und Information,
- Unterstützung und Gesundheitsversorgung.
Für mich steht dabei immer dieselbe Frage im Mittelpunkt:
Wie wollen wir künftig miteinander leben?
Architekt für neue Verbindungen
Ich verstehe mich als Architekt für neue Verbindungen.
Ich verbinde Generationen.
Ich verbinde Bürgergesellschaft und Politik.
Ich verbinde Erfahrung mit Innovation.
Ich verbinde Ehrenamt, Wissenschaft, Kommunen und gesellschaftliche Initiativen.
Denn die großen Zukunftsfragen lassen sich nur gemeinsam lösen.
Ideenwanderer
Warum nenne ich mich Ideenwanderer?
Weil gute Ideen dort entstehen, wo Menschen einander zuhören, unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen und neue Verbindungen wachsen.
Ich glaube an eine Gesellschaft, in der Erfahrung und Innovation keine Gegensätze sind.
Ich glaube an eine Demokratie, die Beteiligung ermöglicht.
Ich glaube an einen demografischen Wandel, der neue Chancen eröffnet.
Und ich glaube daran, dass Sachsen die Möglichkeit hat, Vorreiter einer generationenübergreifenden Zukunftspolitik zu werden.
Demografie gestalten. Demokratie stärken. Gesellschaft verbinden.
Willkommen beim Ideenwanderer.

